Vapiano: New Self-Service Italian in Frankfurt

A Franchise “Italian” — can this work ?   It can.
 
Earlier this month I heard of this brandnew restaurant right is the center of frankfurt’s city as an unconventional, though delicious alternative to the established Italian restaurants.
 
When entering the location through its only entrance, I was suprised by the number of people who obviously had already made Vapiano a crowded ‘In-Location’.
 
After receiving my RFID-card from a very friendly hostess at the cashier’s desk, I passed by the bar and lounge area, which let me into a large room with long tables (somewhat similiar to a beer garden) and several counters where a dozen chefs were busy preparing fresh italian food on customer’s demands. Though the speed clearly makes the service suffer.
 
For the newcomer orientation is somewhat difficult here, since there are no guides helping you out on where to order which one of the offered specialties; an the cooks are way too busy for long explanations.
 
The food itself is as hummy as you would expect, after having watched its lively preparation, though some herbs like oregano or thyme may not have hurt the pasta’s taste and my assigned cook could not really keep his own promise of a ‘medium’-cooked tuna on my pasta.
 
But that’s all been corrected by the fresh basil and rosemary growing on literally every table, awaiting a demanding customer to pick their leaves off.
 
While queueing for the next portion it hit me, that it my not be bad to have access to the data that had been stored on my RFID-card’s account so far, to avoid trouble with probable booking accidents, when finally paying at the restaurant’s exit.
 
Aside all that I have to admit being convinced by the concept’s success and – in most cases – the high quality of the freshly prepared food and ingredients either.
 
I’ll surely pay them a visit again at my next trip to frankfurt or one of the other locations they are currently expanding to.
 
The one I visited is located at Goetheplatz in Frankfurt/Main.
 

Deutsche Version

Ein „Franchise-Italiener” ?   Kann das gut gehen ?   Es kann.
 
Anfang des Monats hatte ich zum ersten Mal von einem neuen SB-Italiener „Vapiano” in Frankfurt geh&oumlrt,wo das Essen schmackhaft, gesund und trotzdem preiswert sein soll. Letzte Woche hatte ich jetzt endlich die Gelegenheit, der Sache auf den Grund zu gehen.
 
Beim Betreten des Restaurants überreicht eine ausgesprochen gutgelaunte Mitarbeiterin eine Wertkarte mit RFID-Chip, auf dessen Konto dann im Laufe des Besuchs alle durch ungezügelten Konsum verursachten Kosten. Haken an der Sache, wie immer bei RFID: Man sieht (anders als bei z.B. bei einer Lochkarte) dem Ding nicht an, was schon ‘drauf ist und hat somit keinerlei Möglichkeit, die an den einzelnen Theken vorgenommenen Buchungen zu verifizieren. Ein SB-Kartenleser (wie für die Barcodes in Supermärkten üblich) könnte hier extrem zur Gewissensberuhigung beitragen.
 
TrotzdeM: Beeindrucken läßt sich von derartigen Unwägbarkeiten hier offenbar niemand. Das geräumige, italienisch-rustikal ausgestattete Lokal mit Bar, Lounge und langen Tischen im Restaurantbereich (fast wie im Biergarten, nur eben anspruchsvoller) ist bis auf den letzten Platz besetzt. Werktags mit „Chef-trifft-Sekretärin” Afterwork-Publikum, am Wochenende trifft man sich relaxt vor der abendlichen Clubtour.
 
Ich stelle an einer der beiden „Pasta”-Theken an. Die Wartezeit hier scheint generell erfreulich kurz; ich habe bei meinen beiden Besuchen diese Woche nie länger als eine Minute warten müssen, die jedoch durch die Möglichkeit, der Zubereitung live beizuwohnen ohnehin wie im Fluge vergeht. Nachdem mir der sichtlich gestreßte Koch geduldig erklärt hat, daß ich mir zu den Pasta-Variationen von der Karte nun aus rund einem Dutzend Möglichkeiten auch noch eine individuelle Nudelsorte (aus der hauseigenen MANOFATTURA – mitten im Restaurant) wählen darf, beginnt er auch schon flugs mit deren Zubereitung.
 
Auch wenn der Koch sein Angebot, den Thunfisch „medium” auf die Nudeln zu bringen, leider nicht einhalten konnte (was bei dem bereits in mundgerechte Stücke vorgeschnittenen Thunfisch aber sicherlich auch keine einfache Aufgabe ist), war ich vom Geschmack des Ergebnisses durchaus angetan.
 
Den Vogel aber schießen die auf jedem Tisch vorhandenen frischen Basilikum- und Rosmarin-Gewächse zum Selbstbedienen ab – auch wenn man sich an der ein- oder anderen Soße durchaus stattdessen etwas Thymian oder Oregano gewünscht hätte… ;-).
 
Faulheit kann man auch dem Abräum-Service nicht vorwerfen: Wenn der Gast nicht höllisch aufpaßt, sind Teller und Serviette bereits weg, noch bevor er das Besteck aus der Hand legen konnte.
 
Fazit: Beindruckend. In kürzester Zeit hat sich dieser neuartige SB-Italiener als In-Treff für all diejenigen etabliert, die für ein rundum wohlschmeckendes Essen, aus sichtlich frischen Zutaten und in angenehmer Atmosphäre, weder weit fahren, noch ein Vermögen ausgeben wollen.
 
Wenn es den Betreibern gelingt, dem Tagesbetrieb die derzeit noch herrschende, angespannte Hektik zu entziehen (der Gast kommt schließlich zur Erhohlung von den Alltagsstrapazen) und so einem Motivationsschwund bei den Mitarbeitern vorzubeugen, werden sie zumindest mich sicherlich als neuen Stammkunden gewinnen.
 
Das frankfurter Vapiano befindet sich direkt in der City am Goetheplatz 1-3, geöffnet ist täglich von 10 – 24 Uhr.
 
Einen Hintergrundbericht zur Entstehung dieser deutschen Franchise-Kette fand ich auch in einem Artikel in der aktuellen November-Ausgabe der brand eins.