Trying out my Nokia 770 Internet-Tablet (Developer Device)

When I finally received my Nokia 770 Internet Tablet some weeks ago I was very excited about it, since it will be the first mobile client device for our SemaWorx Project.
   Our context-sensitive backend-interaction already works pretty well with PCs, so now it’s time to try out some smaller clients. If the N 770 works well, hopefully a couple of cellphones will be next.
 
About the 770 itself: No, its certaily not slow as the first press feedback assumed, but it’s just as fast as most other PDAs. The preinstalled Webbrowser (the OS is linux-based, so you will be able to install a broad range of apps yourself soon) seems to be an Opera for Linux, the e-mail software comes with support for encryption and signature certificates and IMAP4 for comfortable, server-based e-mail handling.
 
There have been theoretically two ways to go online with the Nokia 770: Wi-Fi (b/g) or via Bluetooth Dial-Up. Unfortunately the current Bluetooth software only dials up via mobile phones but not via common household access points. So Wi-Fi access is much more convenient, though activating encryption is somewhat ponderous.
 
This is what leaves you hoping for the promised firmware upgrade early next year which will hopefully not only include some fixes for its mediaplayer but also some sort of scheduling software which is missing by now.
 
Something to praise: Although Nokia published a battery life of only three hours, I have to admit I had almost no chance to get it empty within less than three DAYS. Clearly enough time to find a place for recharge.
    I’m also a fan of the handwriting recognition software: Right after teaching it the often strange looking of the characters I produce 😉 i t did an amazing job on their transfer to plain text.
 
I’m really looking forward to what the maemo.org community has saved us for the next upgrade…
 

Deutsche Version

Nachdem ich so viel darüber gehört und in Weblogs gelesen hatte, konnte ich es kaum erwarten, endlich mein Nokia 770 Internet-Tablett in den Händen zu halten. Das Gerät wird der erste mobile Test-Client für die kontextbezogene Interaktion mit unserem SemaWorx Backend sein. Mit PCs funktioniert das Prozedere schon jetzt recht gut, später werden auch verschiedene Handys dazukommen.
 
Nun aber zu dem Gerät selbst. Zunächst: Nein, entgegen der frühen Presseberichte ist es keineswegs zu langsam, sodern die Reaktionszeiten sind dieselben wie bei anderen Handhelds auch.
   Der Webbrowser scheint in den Grundzügen ein Opera für Linux zu sein, entsprechend flott und unkompliziert ist die Handhabung. Das e-Mail Programm erfreut den Benutzer mit IMAP4, sowie Signatur- und Verschlüsselungsfunktionen.
 
Selten komfortabel ist auch die Anbindung an W-LAN oder Bluetooth-Infrastruktur: Dialoggeführt und auch unterwegs einfach handhabbar. Die Unterstützung moderner Standards für den verschlüsselten Wi-Fi Zugang sind da fast schon selbstverständlich – wenngleich beim N 770 unnötig umständlich zu konfigurieren.
   Leider funktioniert die Bluetooth Einwahl derzeit nur über Handys und nicht über haushaltsübliche Access Points.
 
Da beruhigt Nokias Geloben eines Firmware-Updates im neuen Jahr ungemein. Danach gibt es vielleicht auch einen funktionstüchtigen Medienplayer oder einen Terminplaner, der dem 770 zum vollwertigen Organizer definitiv noch fehlt.
 
Bis dahin freue ich mich über den angenehm ausdauernden Akku, dessen Leistung im Prospekt mit 3 Stunden sehr konservativ angegeben ist — also ich habe es im Alltagsbetrieb noch nicht geschafft selbigen in weniger als 3 Tagen zu entleeren, aber vielleicht ändert sich das ja demnächst mit dem funktionierenden Mediaplayer…
 
Ein absolutes Lob verdient übrigens noch die Handschriftenerkennung: bis auf wenige Ausnahmen erkannte sie nach einem halbstündigen "Training" quasi problemfrei meine (bisweilen recht eigentümlichen 😉 ) Buchstabenformen.
 
Warten wir ab, was die Maemo.org Entwicklergemeinde dem guten Stück sonst noch beibringt.